A. Béla Fahidi
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Szentendre
»Ungarn«
"Kulturhauptstadt von Ungarn"
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Szentendre
Staat   Ungarn, Magyarország
Deutscher Name
von Szentendre
  Sankt Andrä
Komitat
(Regierungs-Bezirk),
megye
  Pest
Einwohnerzahl
23 100
Personen (2001)
Größe
43,83
km² (Quadratkilometer)
Bevölkerungsdichte
527
Einwohner / km²
(Einwohnern pro Quadratkilometer)
Höhe
110
m ü. NN
Erste urkundliche Erwähnung
1009
Jahr
Namensgebung   Szent Endre = Sankt Andreas
1146 wurde der Ort „St. Andreas” genannt

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Szentendre


Geschichte
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Szentendre Fö tér
(Haupt-Platz)
Budapest
Szentendre-Sziget *Insel-Spitze*
Blick von der Burg Visegrád

? ! ? Kulturhauptstadt von Ungarn ? ! ?

Mit meiner Frau zusammen haben wir im Sommer 2005 Szentendre besucht. Wir waren beeindruckt.
Szentendre (Sankt Andreas), ungarische Stadt im Komitat Pest. Die Stadt der Künste und Museen.

Szentendre liegt am Ostrand des Pilis-Gebirges (Pilis: 757m), 20 km nördlich von Budapest entfernt und rechts von der Szentendrei-Duna (Szentendrer Donau).

Am Donauknie, wo die zwischen den Bergen eingezwängte Donau nach Süden abbiegt, bietet sich dem Betrachter eines der schönsten Panoramen des Landes. Bei Pilisszentkereszt liegt der zweithöchste Berg Dobogó-kö auf einer Höhe von 699 Meter. Von dort hatten wir einen schönen Blick auf das Donauknie. Diese Gegend war im Mittelalter Schauplatz vieler bedeutender historischer Ereignisse und sie gehörte zu den Besitztümern der ungarischen Könige (unter anderem: IV.-Béla), wodurch der Nachwelt wertvolle historische, kulturelle Werte und Denkmäler erhalten blieben. Szentendre bildet am Donauufer ein Touristenzentrum am Donauknie.

Der Hauptstrom von der Donau im Bereich von Duna-kanyar (Donau-Knie) teilt sich ab Visegrád über Szentendre bis Budapest in zwei Arme. Der linke Hauptstrom fliesst bei Vác (38 000 Einwohner) und Göd vorbei. Der rechte Nebenstrom wiederum streift die Orte Danabogdány, Tahitóthfalu (mit Donau-Brücke), Leányfalu ("Mädchendorf") und Szentendre. Zwischen den zwei Donau-Strömen liegt die landschaftlich schöne -30 Kilometer und 3 Kilometer breite- Insel Szentendrei-Sziget. Beeindruckend war der Besuch der Insel-Spitze auf der Nordseite bei Kisoroszi mit dem großen Zeltplatz gegenüber der Burg Visegrád.

Szentendre ist der einzige Bischofsitz in Ungarn der Griechisch-Orthodoxen-Kirche. In  den orthodoxen Kirchen und Museen werden Ikonen, Goldschmiedearbeiten sowie andere Kunstschätze gezeigt. Die Kirchenstadt Szentendre (übersetzt: Sankt Andreas) mit den lieblichen und den schön gepflasterten Gassen zeigt sich von der besten Seite.

Auffallend sind die kleineren Häuser mit den leuchtenden und kräftigen Farben.
Ab 1900 haben sich Maler und Graphiker seßhaft gemacht.


Museen und Ausstellungen
múzeumok és kiálitások
Pos. Name Adresse Internet Bemerkung
1 Pest Megyei Múzeumok Igazgatósága H-2000
Szentendre
Fö tér 6
www.pmmi.hu Museum-Büro:
Komitat Pest
2 Anna Margit, Múzeum
Ámos Imre, Múzeum
H-2000
Szentendre
Bogdányi út 10-12
www.arsamnidi.fw.hu Museum
3 Barcsay Jenö
festömüvész Gyüjteménye
H-2000
Szentendre
Dumtsa Jenö utca 10
--- Gemäldesammlungen
4 Czóbel Béla
festömüvész Múzeum
H-2000
Szentendre
Templom tér 1
--- Gemälde-Museum
5 Ferenzy Károly
festömüvész Múzeum
H-2000
Szentendre
Fö tér 6
--- Gemälde-Museum
6 Kovács Margit
keramikus Múzeuma
H-2000
Szentendre
Vastagh György utca 1
--- Keramik-Museum
"Das Margit-Kovács-Museum, eines der populärsten Museen des Landes mit den liebenswerten Figuren der Museumsgründerin, einer Keramikkünstlerin (1902-1977), bieten dem Besucher wahre Kunst und ästhetische Erlebnisse, die der Quelle von Güte, Schönheit und Menschlichkeit entsprungen ist."
7 Kmetty, Múzeum
Kerényi, Gyüjtemény
H-2000
Szentendre
Fö tér 21
--- Museum
Sammlungen
8 Vajda Lajos
Emlékmúzeum
H-2000
Szentendre
Hunyadi utca 1
--- Museum
(Andenken-Museum)
9 Bornemisza Tibor
festömüvész Emlékháza
H-2000
Szentendre
Dunakorzo utca 4
--- Gemälde-Museum
(Gedenkstätte)
10 Szabadtéri Néprajzi Múzeum - SKANZEN H-2000
Szentendre
Sztradovai út
www.skanzen.hu Freilichtmuseum SKANZEN!
Auf dem Gelende stehen 3 Kirchen und sehr viele Wohnhäuser. Wir (meine Frau und ich) wollen noch unbedingt SKANZEN besuchen.
Diese Übersicht ist unvollständig!
Wünschen Sie mehr Informationen?
Bitte schicken Sie ein eMail an: A.Bela@Fahidi.eu

SKANZEN
Freilichtmuseum (Szabadtéri Néprajzi Múzeum)

Da wir 2005 das Freilichtmuseum nicht besucht haben, kann ich Ihnen keine eigene Bilder präsentieren. (Fremde Bilder werden nicht gezeigt.)
Die Internetseite von www.skanzen.hu enthält unter anderem auch den nachfolgenden deutschen Beitrag. Dort sind sehr viele interessante Bilder zu sehen.

"Das Museum"

"Das Interesse für dörfliche Wohnhäuser formte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den nördlichen und westlichen Regionen Europas und bald, mit etwas Verzögerung, auch in anderen Gegenden des Kontinents. Dies ist die Epoche der Entfaltung der Ethnografie, zusammen mit der Entstehung der nationalen Kulturen und der Grundlegung des Ursprungs- und Identitätsbewusstseins. Die Forscher haben die Wohnhäuser so untersucht, - wie bereits in anderen Bereichen der Volkskunde - dass sie dabei die regionalen Varianten in ein System fassten, Typen definierten und nach dem Grundtyp suchten, von dem sich die nationale Baukunst entwickelt hatte.

Der schwedische Arthur Haselius kam als Erster auf die Idee, die für verschiedene schwedische Regionen und Völkergruppen typischen Bauten an einem Ort als ständige Ausstellung zu bewahren und vorzustellen. Dank seinem Bestreben, seiner Forschung und Sammelarbeit und nach der fortlaufenden Verlegung der ausgewählten Bauwerke wurde 1891 das erste "echte" Freilichtmuseum in Stockholm eröffnet. Skansen genannt, löste das Museum als Erstes in der Welt langfristig das Problem des Schutzes der Baudenkmäler und machte sie gleichzeitig für Besucher zugänglich. Das Skansen in Stockholm hat Beispiel gegeben und ihm wurde gefolgt: es entstanden Freilichtmuseen zuerst in Skandinavien und bald auch in anderen Ländern Europas. Nach dem Stadtteil, in dem es errichtet wurde, erhielt das erste Museum den Namen Skansen. Das Wort wurde zum Symbol und ist in vielen Sprachen ein Synonym für Freilichtmuseum.

Für den Gedanken eines Freilichtmuseums blieb unser Land auch nicht unempfänglich. Wichtiger und beliebter Teil der Landesausstellung zur Tausendjahrfeier der Landnahme war das Ethnografische Dorf. Hier wurden diejenigen dörflichen Bauten und ihre Einrichtungen in die Nationalgeschichte eingefügt vorgestellt, welche die Wissenschaft der Epoche als charakteristisch bewertete. Die Ausstellung von 24 mit authentischen Gegenständen eingerichteten Häusern, einer Holzkirche und zahlreichen ergänzenden Wirtschaftsbauten stellte zur Hälfte die Baukunst und Wohnkultur der ungarischen Bevölkerung, zur Hälfte diejenigen der Nationalitäten vor. Damit wurde ein umfassendes Bild über die unterschiedlichen Kulturen der im Karpatenbecken zusammenlebenden Völker geboten. Obwohl das Ethnografische Dorf an Authentizität hinter den heutigen Erfordernissen zurückblieb, ihre wissenschaftliche Bedeutung war jedoch wesentlich: die Forschung im Bereich der ungarischen Volksarchitektur wurde hiermit praktisch gegründet bzw. zum Aufschwung gebracht und brachte die ungarische Ethnografie auf den Gedanken der Verwirklichung eines ungarischen "Skansen".

Leider wurde das Ethnografische Dorf zu Beginn 1897 abgerissen und außer der Dokumentation sind nur einige Gegenstandskollektionen erhalten geblieben, die die Sammlung des Ethnografischen Museums bereichert hatten.
Angespornt vom Erfolg des Ethnografischen Dorfes sowie von der zunehmenden Beliebtheit von skandinavischen und westeuropäischen Beispielen bemühten sich Ethnografen und Architekten weiter um die Organisierung von einem zentralen und nachher von regionalen Freilichtmuseen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mangel an finanziellen Mitteln und die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges verhinderten jedoch die Verwirklichung.

Nach dem Jahr 1949 kamen die wertvollen Denkmäler der Volksbaukunst unter Denkmalschutz. Eine mögliche Form des Schutzes war wie überall in Europa, ihre Verlegung in Freilichtmuseen. Schutz und Aufbewahrung der Werte wurden um so dringender, da in den Dörfern eine blitzartige Umgestaltung, Modernisierung und damit der Abbau von alten Bauten und Einrichtungen stattgefunden hatten. Damit begann eine intensive und weitreichende Arbeit von Sammeln und Archivieren, was das Entstehen von Katastern, Messungen und Archiven mit sich brachte, und aufgrund von diesen wurden wissenschaftliche Bearbeitungen und Monografien verfasst. Sie legten die Grundlagen zur Errichtung von Freilichtmuseen. Planung und Ausführung von ständigen Freilichtmuseen begannen in Ungarn in den 1960er Jahren. 1968 wurde das Dorfmuseum von Göcsej in Zalägerszeg eröffnet, gefolgt 1973 vom Museumsdorf von Vas in Szombathely. Im Laufe der 1970er Jahre wurde das Museumsdorf von Sóstó (Nyíregyháza, 1979), das
Freilichtmuseum von Szenna (1980) und die Ethnografische Freilichtsammlung des Nationalen
Historischen Gedenkparks von Ópusztaszer fertiggestellt (Pusztaszer, 1985). Gleichzeitig mit ihnen entstanden viele in authentischen Häusern an Ort und Stelle mit Originaleinrichtung ausgestattete Ortsmuseen. Ihre Zahl übersteigt heute bereits 150.

Das ungarische Zentralskansen, das Freilichtmuseum wurde am 1. Februar 1967 gegründet und war eine Weile als Dorfmuseum-Abteilung des Ethnografischen Museums tätig. Ein Gelände von 46 Hektar bei Szentendre, an der Quelle des Baches Staravoda wurde diesem Zweck angewiesen. Als Aufgabe des Museums war folgendes angegeben: Vorstellung der Volksbaukunst, Wohnkultur und Lebensweise in Ungarn mit Hilfe von verlegten Originalgebäuden und authentischen Gegenständen im Rahmen der alten Siedlungsformen in der Zeitspanne ab zweiter Hälfte des 18. Jahrhunderts bis zum ersten Weltkrieg. Der von den Museumsmitarbeitern erarbeitete endgültige wissenschaftliche Plan sieht die Verlegung von mehr als 300 Gebäuden vor, die in neun Baueinheiten, Regionen gruppiert sein sollten. Die Bauten sollten innerhalb der Gruppe der traditionellen Anordnung der Bauernhöfe entsprechen und mit solchen sakralen, industriellen und gemeinschaftlichen Gebäuden ergänzt werden, die Bestandteil des traditionellen Dorfes bildeten.
Die Wohnhäuser und die Wirtschaftsbauten vertreten jeweils den historisch entstandenen Wohnhaustyp mit seinen charakteristischen Nebengebäuden in einer Region. Das traditionelle Dorfbild wird von in Friedhöfen aufgestellten Grabmälern, vom Kalvarienberg, von Mühlen und anderen Einzelobjekten bereichert. In ihrer Gesamtheit werden die geplanten neun Regionalgruppen (Ober-Tisza-Region, Marktflecken aus Oberungarn, Nordungarn, Mittel-Tisza-Region, Große Ungarische Tiefebene, Südtransdanubien, Balaton-Oberland, Westtransdanubien, Kisalföld/Kleine Tiefebene) nach ihrer Fertigstellung die Bautradition unseres Landes im 18.-19. Jahrhundert als historisches Erbe bewahren.

Unser Freilichtmuseum wurde im Vergleich zu solchen Museen in Skandinavien und Westeuropa ziemlich spät errichtet. Dies brachte jedoch den Vorteil mit sich, dass die früheren Fehler im Bereich von Historizität, von Authentizität von Material und Struktur und von Verlegungstechnik vermeidet und eine eigene, zeitgemäße wissenschaftliche Konzeption erarbeitet werden konnte. Wir wollen zuerst das Thema der historisch-ethnografischen Authentizität als einer der wichtigsten Punkte dieser Konzeption hervorheben. Die Forschung hat die Wohnhaustypen des ungarischen Sprachterritoriums aufgedeckt, unter ihnen diejenigen regionalen Varianten, die ab dem 17. und 18. Jahrhundert allmählich ihre eigene Form gewonnen und ihre Blütezeit im 19. Jahrhundert erreicht hatten. Das Freilichtmuseum sammelt und bewahrt im wesentlichen die typischsten und charakteristischen Regionalvarianten des Baubestandes in den Dörfern und Marktflecken, die während der erwähnten Periode und zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrschend waren. Die Freilichtausstellung spiegelt gleichzeitig auch die typische Siedlungsform einer Region wider, so dass die Bauten nicht isoliert, sondern in der Anordnung der ehemaligen Bauernhöfe aufgestellt werden. Dadurch werden die zusammengehörenden Gebäude der Bauernwirtschaft in ihrer Einheit von Wohnhaus, Wirtschaftsbau und ergänzenden Objekten veranschaulicht. Alle Bauten werden mit Einrichtungsgegenständen, Arbeitsgeräten, Textilien sowie gegenständlichen Requisiten des Alltags und der Feiertage in Übereinstimmung mit der Zeitepoche, Beschäftigung, sozialer Stellung, Religion und Nationalität der Bewohner eingerichtet. Daher ist unser Museum nicht nur eine Gebäudesammlung, sondern gestalten die Bauten zusammen mit ihrer Einrichtung, mit den vorgeführten Beschäftigungen und Sitten (Brotbacken, Wäsche, Mahlzeit, Aufbahrung, Totenwache usw.), sowie mit den regionalen Bauwerken für Hausgewerbe, Dorfhandwerk und Gemeinschaft ein solches Museum, wo die ehemalige Lebensweise in den Dörfern und Marktflecken in ihrer Ganzheit und in einer bestimmten Zeitspanne vergegenwärtigt werden kann.

Glaubwürdigkeit gibt es jedoch nicht ohne Authentizität der Materialien und der Strukturen. Die ausgewählten Objekte kommen meistens nicht in dem Zustand ins Museum, in welchem sie gefunden wurden, sondern sie müssen erst ihre Form, Struktur und ihr Material zurückgewinnen, über welche sie im vorgeführten Zeitraum verfügt hatten. So müssen die Änderungen, Anbauten und Zubauten abgeschält werden und die Urgestalt muss wieder hergestellt werden. Springender Punkt der Glaubwürdigkeit ist die Authentizität der Materialien, der Struktur, der Masse, der Form sowie der Mikroumgebung des Bauwerks. Unser Museum strebt danach, dass beim Aufbau eines verlegten Gebäudes verfaultes Material mit dem Original ähnlichem Material ersetzt wird und die veränderte Struktur laut Originalmaß und mit Hilfe von traditioneller Technologie korrigiert wird.

Wichtiger Bestandteil der historisch-ethnografischen  Authentizität ist die Einrichtung. Im Gegensatz zu den älteren - vor allem skandinavischen - Freilichtmuseen haben wir in Szentendre jedes Gebäude eingerichtet. Die Einrichtung - Möbel, Textilien, Haushalts- und Arbeitsgeräte, Behälter usw. - zusammen mit Wandöffnungen und Heizsystemen "kleidet" das Gebäude an, macht seine Vergangenheit glaubwürdig.
Es sind vor allem die Einrichtungsgegenstände, die über nationale und religiöse Zugehörigkeit Auskunft geben, die die soziale Stellung, Beschäftigung und Eigenart der Arbeit ihrer Bewohner veranschaulichen. Mit Anordnung und Gruppierung der Ausstattungsobjekte vergegenwärtigen wir die Ereignisse der Familienfeier, der im Hause und draußen verrichteten handwerklichen Arbeiten, die Zubereitung von Mahlzeiten, die Verarbeitungsvarianten von Rohmaterialien und viele Momente des Lebens im Hausinneren.

Gemäß unseren Prinzipien muss schließlich auch das Dorfbild original und authentisch sein. Die ungarischen Dörfer und Marktflecken haben ihr Aussehen im Laufe einer langen historischen Entwicklung gestaltet, unter Einfluß von vielen Faktoren. Jede Siedlung verfügte über diejenigen Bauten, die die Bedürfnisse einer Gemeinschaft befriedigten. Deshalb muss unser Museum neben der Veranschaulichung der Siedlungsstruktur und Siedlungsform auch diese Objekte berücksichtigen: Sakralbauten (Kirche, Glockenstuhl, Kapelle, Kalvarienberg, Bildstock, Gebetshaus, usw.), die Lehrinstitutionen (Schule, Kindergarten) sowie andere Objekte im Dienste der Gemeinschaft (Gemeindehaus, Hirtenhaus, Brunnen, Waschhaus, Spritzenhaus, Dorfladen, Kneipe, Poststation, usw.). Nur mit der Verlegung, eventuell Rekonstruktion dieser Bauten wird das ungarische Dorf vom Ende des 19. Jahrhunderts in seinem Wesen vollkommen und fassbar.
In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich auch bei uns eine Methode zur Erstellung von Freilichtmuseen, die Praxis der Verlegung von ausgewählten Bauwerken. Die Selektion der Bauwerke erfolgt aufgrund einer wissenschaftlichen Konzeption, welche die Ausstellungsobjekte des entstehenden Museums zusammenfaßt und die Wahl begründet. Der Verlegung geht eine gründliche wissenschaftliche Forschungsarbeit von Ethnografen und Architekten voraus. Als Resultat ihrer Arbeit wird das Gebäude abgerissen, dokumentiert und ins Museum transportiert. Aufgrund der beim Abbau gesammelten Erfahrungen wird der detaillierte technische Plan gefertigt. Der Einrichtungsplan und die Idee von kulturellen Veranstaltungen und Aktivitäten werden erarbeitet, die sich an den Bau oder an seine Umgebung knüpfen. Nachdem diese Faktoren bekannt sind, wird das Objekt im Museum an einem bestimmten Ort aufgebaut, es wird konserviert und mit den restaurierten und konservierten Gegenständen eingerichtet.

Das 1972 selbständig gewordene, zum Landesmuseum erklärte Freilichtmuseum führt seine Bau- und Entwicklungstätigkeiten mit großen Anstrengungen aus. Heute haben wir die Regionen Ober-Tisza (1974), Kisalföld (1987), Westtransdanubien (1993) und Balaton-Oberland (2001) fertiggestellt und der Gebäudekomplex des Marktfleckens der Tiefebene wird dynamisch weitergebaut. Die Sammlungen im Dienste des Ausstellungsbaus und der wissenschaftlichen Forschung nehmen fortdauernd zu, enthalten mehr als 40 000 Gegenstände und 60 000 Fotoaufnahmen, das Archiv für Ungarische Volksbau umfaßt viele Tausend Seiten ethnografischer, bauhistorischer und technischer Dokumentation. In den neunziger Jahren haben wir mit der elektronischen Datenverarbeitung der Sammlungen begonnen. Das Museum wurde 1981 zum wissenschaftlichen Forschungsinstitut qualifiziert, von seinem Jahrbuch "Haus und Mensch" ist bereits die fünfzehnte Folge publiziert. Die internationale Konferenzserie und ihre Publikationen sind zu Handbüchern der ungarischen Baukunstforschung geworden. In letzter Zeit wurde eine Reihe von Hausgewerbe- und Handwerksvorführungen, Beschäftigungen und Folklore-Programme als Ergänzung und Bereicherung der Ausstellungen zustande gebracht. Verschiedene Anlagen wurden für die Besucher errichtet (Gaststätten, Läden, Kramladen), das Museumsgelände wurde verschönert und das Museum erhielt einen neuen Eingangsbau.

Geschätzter Besucher! Was Sie in unserem Museum sehen und erfahren, ist die Frucht der Arbeit von hundertfünfzig Museumsmitarbeitern während mehreren Jahrzehnten. Wir teilen es mit Freude mit Ihnen und hoffen, dass Ihnen unsere Ausstellungen und Veranstaltungen bleibende Erlebnisse bieten. Wir bitten um Ihre Hilfe und Mitwirkung, unsere Schätze zu bewahren. Wir erwarten Sie immer gerne in unserem Museum."

© Dr. Miklós Cseri, Direktor www.skanzen.hu


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Visegrád (deutsch Plintenburg) ist eine Stadt (Stadtrecht seit 2000) im ungarischen Komitat Pest, ca. 40 Kilometer nördlich von Budapest an der Donau gelegen. Bekannt ist sie durch eine auf einem Bergkegel am Donauknie gelegene, um 1247 entstandene Burg, die sogenannte „Zitadelle“ mit dem Salomonturm und dem ab 1323 entstandenen Königspalast. Der slawische Ortsname više grad („hohe Burg“) stammt aus dem 9. Jahrhundert und bezog sich auf das ehemalige spätrömische Kastell am Sibrik-Hügel.


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