|
Sehenswürdigkeiten
in Dombóvár
Die Stadt Dombóvár
liegt am Treffpunkt dreier Komitaten (Megye: Tolna,
Baranya,
Somogy),
am Fluß Kapos, der den südöstlichen Transdanubienhügel
durchkreuzt.
Demnach bildet Dombóvár
den Mittelpunkt von der sogenannten "Schwäbischen
Türkei":
|
bitte klicken:
|
|
Neben der von Pécs
(Fünfkirchen) kommenden Straße
kann auch noch heute die mittelalterliche Grenzfestungsruine gesehen werden,
die am Anfang des 14. Jh-s der Familie von Henrik, dann dem Geschlecht
von Csák und später der Familie Dombai gehörte.
König Matthias ließ im
dem 15. Jh. die Burg umbauen, und die Familie Dombai richtete sie prachtvoll
ein.
Während der Türkenherrschaft
lebte Tinódi Lantos Sebestyén, der Chronist der Ungarn eine
Zeitlang in dieser Burg. Nach dem Zurückdrängen der Türken
haben die Habsburger das ungarische Grenzfestungssystem aufgelöst,
so auch die Burg der Familie Dombai. Heute erinnert nur eine Ruine die
Touristen an die Vergangenheit.
Im alten Zentrum der Stadt, auf
dem Arany János Platz befinden sich eine im Jahre 1725 erbaute römisch-katholische
Kirche, und eine im Jahre 1924 eröffnete Lehrerbildungsanstalt der
Ursulienerinnen, die heute eine Mittelschule ist. In der Gartenstadt von
Dombóvár kann das Museum des Schriftstellers István
Fekete, der die berühmten Tierromane schrieb, besichtigt werden. Hier
können die Besucher die persönlichen Gegenstände und die
Tierenmodellen des Schriftstellers besichtigen, die der begeisterte Sammler
Imre Bodó untergebracht hat. Das kleine Museum wird mit den Gemälden
des Kunstmalers Attila Szentkirályi, den Grafiken von Sándor
Ambrus und mit hausgewebten Stoffen aus Gölle geschmückt.
In dem Illyés Gyula Gymnasium
können die Besucher eine lokalgeschichtliche Ausstellung und volkskundliche
Geräte besichtigen.
Beliebte Ausflugsorte in Dombóvár
sind der "Szigeterdõ", "Nyerges-erdõ", die Sütvénypußta
und das Heilbad Gunaras.
Im "Szigeterdõ" kann die
berühmte Kossuth Statuengruppe, eine Arbeit von János Horvay,
besichtigt werden. Diese Statuen waren lange Zeit vor dem Parlament in
Budapest aufgestellt.
Das Gestüt in Sütvény
galt ein Jahrhundert lang als die Hochburg der Pferdezucht. József
Dõry pachtete 1867 Sütvénypußta vom Herzog Esterházy,
und züchtete hier die besten Pferde der Zeit. Heute besteht das aus
Halbblutpferden und Gidranern zusammengesetzte Gestüt aus 80 Pferden.
Das Gestüt dient Freizeit- und Sportzwecken. In der Nachbarschaft
des Gestütes, auf den Weiden kann der Zackelschaf- und der Grauviehbestand
besichtigt werden.
Die unsere Stadt besuchenden Gäste
können angenehme Tage im Heilbad Gunaras verbringen. Das Strand -
und Heilbad Gunaras liegt von Dombóvár 5 km entfernt. Das
im Jahre 1973 eröffnete Strandbad befriediegte ursprünglich die
Ansprüche der Stadtbewohner. Aber die Gegebenheiten des Bades waren
so gut, und die Dienstleistungen erweiterten sich so schnell, daß
das Bad im Jahre 1977 das Prädikat Heilquelle und Heilbad erhielt,
und im Jahre 1981 wurde es zum Kurort erklärt.
Die Heilquelle hat ein alkalinhydrogenkarbonatiges
Thermalwasser (55° C), das auch einen beträchtlichen Fluoridanteil
hat. Aufgrund dieser Eigenschaften ist das Heilwasser besonders geeignet
für Behandlungen von Erkrankungen der Bewegungsapparate und Verdauungsorgane,
der gynäkologischen und urologischen Erkrankungen, auf dem Gebiet
der Dermatologie, gegen Herz-und Kreislaufstörungen und Munderkrankungen.
Die Adresse des TOURINFORMBÜROS: H-7200 Dombóvár,
Hunyadi tér 27, Tel/Fax: 00-36-74-466-053

|