|
Datum
|
Europäische Union, Chronologie:
|
| 9. Mai 1950 |
Vorstellung des Schumanplans für einen gemeinsamen europäischen
Markt für Kohle und Stahl. |
| 18. April 1951 |
Belgien, die Bundesrepublik
Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande
unterzeichnen den Vertrag über die Gründung der Europäischen
Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). |
| 27. Mai 1952 |
Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg
und die Niederlande unterzeichnen den Vertrag über die Gründung
der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG). |
| 23. Juli 1952 |
In-Kraft-Treten des EGKS-Vertrags |
| 30. August 1954 |
Scheitern der EVG am Votum der französischen Nationalversammlung. |
| 25. März 1957 |
Die sechs EGKS-Mitglieder unterzeichnen die so genannten Römischen
Verträge zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft
(EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM). |
| 1. Januar 1958 |
In-Kraft-Treten der Römischen Verträge. |
| 19. März 1958 |
Eröffnungssitzung der Parlamentarischen Versammlung von EGKS,
EWG und EURATOM. |
| Juli 1958 |
Grundlegung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) |
| 7. Oktober 1958 |
Errichtung des Europäischen Gerichtshofs. |
| 1. Januar 1959 |
Beginn des schrittweisen Abbaus der Zölle innerhalb der EWG. |
| 3. Mai 1960 |
In-Kraft-Treten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA). |
| 20. September 1960 |
In-Kraft-Treten des Europäischen Sozialfonds |
| 18. Juni 1961 |
Die sechs Staaten der Europäischen Gemeinschaften (EG) beschließen
die Schaffung einer politischen Union. |
| Juli/August 1961 |
Irland, Großbritannien und Dänemark beantragen die Aufnahme
in die EG. |
| 30. März 1962 |
Umbenennung der Parlamentarischen Versammlung in Europäisches
Parlament. |
| 1. Juli 1964 |
Der Europäische Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft
(EAGFL) nimmt seine Tätigkeit auf. |
| 8. April 1965 |
Unterzeichung der Vertrags über die Fusion der Exekutivorgane
der drei Gemeinschaften EGKS, EWG und EURATOM |
| Mai 1967 |
Norwegen beantragt die Aufnahme in die EG. |
| 1. Juli 1967 |
In-Kraft-Treten des Vertrags zur Fusion der Exekutivorgane der Europäischen
Gemeinschaften, die nun über nur noch eine gemeinsame Kommission und
einen gemeinsamen Rat verfügen. Formalrechtlich bleiben die drei Gemeinschaften
weiterhin getrennt. |
| 1. Juli 1968 |
Vollendung der Zollunion. |
| 1./2. Dezember 1969 |
Beschluss zur Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion. |
| 30. Juni 1970 |
Eröffnung der Beitrittsverhandlungen mit Großbritannien,
Irland, Dänemark und Norwegen |
| 24. April 1972 |
Einführung der „Währungsschlange”. |
| 26. Sept. 1972 |
Die norwegische Bevölkerung spricht sich in einer Volksabstimmung
gegen den Beitritt zu den EG aus. |
| 1. Januar 1973 |
Dänemark, Großbritannien und Irland treten den EG bei. |
| 3. Juli 1973 |
Beginn der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. |
| 10./11. März 1975 |
Die Staats- und Regierungschefs der EG-Mitgliedsstaaten treffen sich
in Dublin zum ersten Mal als Europäischer Rat. |
| 12. Juni 1975 |
Griechenland beantragt die Aufnahme in die EG. |
| 1. April 1976 |
In-Kraft-Treten des ersten Lomé-Abkommens zwischen der EWG und
den damals 46 AKP-Staaten. Es folgen drei weitere Lomé-Abkommen
(1981, 1986 und 1991) |
| 27. Juli 1976 |
Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Griechenland. |
| 28. März 1977 |
Portugal beantragt die Aufnahme in die Aufnahme in die EG. |
| 28. Juli 1977 |
Spanien beantragt die Aufnahme in die EG. |
| 25. Oktober 1977 |
Konstituierung des Europäischen Rechnungshofes. |
| 6. Juni 1978 |
Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Portugal. |
| 5. Februar 1979 |
Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Spanien |
| 13. März 1979 |
In-Kraft-Treten des Europäischen Währungssystems (EWS). |
| 7.-10. Juni 1979 |
Erste Direktwahl zum Europäischen Parlament. |
| 1. Januar 1981 |
Griechenland wird zehntes EG-Mitglied. |
| 17.-19. Juni 1983 |
Der Europäische Rat unterzeichnet eine "Feierliche Erklärung
zur Europäischen Union". |
| 14. Februar 1984 |
Das Europäische Parlament nimmt den Entwurf eines Vertrages zur
Gründung der Europäischen Union an. |
| 3.-4. Dezember 1984 |
Der Europäische Rat beschließt den Ausbau des EWS. |
| 14. Juni 1985 |
Unterzeichnung des Schengener Abkommens über die Abschaffung der
Grenzkontrollen zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich und
den Benelux-Staaten |
| 1. Januar 1986 |
Spanien und Portugal treten den EG bei. |
| 18. Februar 1986 |
Unterzeichnung der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA) zur Reform
und Erweiterung der Römischen Verträge in Richtung auf eine Europäische
Union. |
| 14. April 1987 |
Die Türkei beantragt die Aufnahme in die EG. |
| 1. Juli 1987 |
In-Kraft-Treten der EEA. |
| 17. Juli 1989 |
Österreich
beantragt die Aufnahme in die EG. |
| 19. Juni 1990 |
Unterzeichnung des (zweiten) Schengener Abkommens über die Abschaffung
der Grenzkontrollen zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich
und den Benelux-Staaten. |
| 20. Juni 1990 |
Beginn der Verhandlungen zwischen EWG und EFTA über die Schaffung
des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR). |
| 1. Juli 1990 |
Beginn der ersten Stufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion
(EWWU). |
| 4./16. Juli 1990 |
Zypern und Malta beantragen die Aufnahme in die EG. |
| 14./15. Dezember 1990 |
Beginn der Regierungskonferenzen über die Wirtschafts- und Währungsunion
und über die politische Union. |
| 14. April 1991 |
Eröffnung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und
Entwicklung (EBWE). |
| 9./10. Dezember 1991 |
Der Europäische Rat einigt sich in Maastricht über den Vertrag
über die Europäische Union. |
| 7. Februar 1992 |
Unterzeichnung des Vertrags über die Europäische Union (Vertrag
von Maastricht). |
| 18. März 1992 |
Finnland beantragt die Aufnahme in die EG. |
| 2. Mai 1992 |
Unterzeichnung des Abkommens über den EWR. |
| 20. Mai 1992 |
Die Schweiz beantragt die Aufnahme in die EG. |
| 25. November 1992 |
Norwegen beantragt erneut die Aufnahme in die EG. |
| 6. Dezember 1992 |
Die Schweiz stimmt in einem Referendum gegen den Beitritt zum EWR. |
| 1. Januar 1993 |
In-Kraft-Treten des Binnenmarktes. |
| 1. Februar 1993 |
Beginn von Beitrittsverhandlungen mit Österreich, Schweden und
Finnland. |
| 5. April 1993 |
Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Norwegen. |
| 21/22. Juni 1993 |
Der Europäische Rat bestätigt den assoziierten Staaten Mittel-
und Osteuropas die Option auf den Beitritt zur Gemeinschaft. |
| 1. November 1993 |
In-Kraft-Treten des Vertrags von Maastricht. |
| 1. Januar 1994 |
In-Kraft-Treten des Abkommens über die Schaffung des EWR. Beginn
der zweiten Stufe der EWWU und Gründung des Europäischen Währungsinstituts
(EWI). |
| 9./10. März 1994 |
Konstituierung des Ausschusses der Regionen. |
| 31. März 1994 |
Ungarn
beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 5. April 1994 |
Polen beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 28. November 1994 |
Die norwegische Bevölkerung spricht sich in einem Referendum erneut
gegen den Beitritt zur EU aus. |
| 1. Januar 1995 |
Österreich,
Schweden und Finnland treten der EU bei. |
| 26. März 1995 |
In-Kraft-Treten des Schengener Abkommens (zwischen zunächst sieben
Staaten). |
| 22./27. Juni 1995 |
Rumänien und die Slowakei beantragen die Aufnahme in die EU. |
| 27. Oktober 1995 |
Lettland beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 27. November 1995 |
Estland beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 12. Dezember 1995 |
Litauen beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 17. Januar 1996 |
Die Tschechische Republik beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 29. März 1996 |
Eröffnung der Regierungskonferenz zur Reform des Vertrags von
Maastricht. |
| 10. Juni 1996 |
Slowenien beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 16. Juli 1997 |
Vorlage der Agenda 2000, des Strategiepapiers für die Stärkung
und Erweiterung der EU in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts. |
| 2. Oktober 1997 |
Unterzeichnung des Vertrages von Amsterdam zur Reform der EU. |
| 31. März 1998 |
Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Estland, Polen, Slowenien, der
Tschechischen Republik, Ungarn und Zypern. |
| 3. Mai 1998 |
Der Europäische Rat benennt die 11 EU-Staaten, die aufgrund der
Konvergenzkriterien zum 1. Januar 1999 an der Einführung des Euro
teilnehmen. |
| 2. Juni 1998 |
Die Europäische Zentralbank (EZB) nimmt die Arbeit auf. |
| 1. Januar 1999 |
Beginn der dritten Stufe der EWWU: Einführung des Euro als Buchgeld
in 11 der 15 EU-Staaten (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland,
Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien). |
| 15. März 1999 |
Geschlossener Rücktritt der Europäischen Kommission nach
Bestätigung der Anschuldigungen betreffend Betrug, Missmanagement
und Nepotismus in der Europäischen Kommission durch eine Sachverständigenkommission. |
| 24./25. März 1999 |
Einigung des Europäischen Rates über die Agenda 2000. |
| 1. Mai 1999 |
In-Kraft-Treten des Vertrags von Amsterdam. |
| 3./4. Juni 1999 |
Der Europäische Rat beschließt die Schaffung einer Charta
der Grundrechte der EU. |
| 1. Juni 1999 |
Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) nimmt
die Arbeit auf. |
| Februar 2000 |
Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Bulgarien, Lettland, Litauen,
Malta, Rumänien und der Slowakei.
Die Türkei wird als beitrittswilliges Land anerkannt. |
| 14. Februar 2000 |
Beginn der Regierungskonferenz über die institutionelle Reform
der EU. |
| 23. Juni 2000 |
Die EU und die inzwischen 71 AKP-Staaten unterzeichnen das Cotonou-Abkommen,
das die Lomé-Abkommen ablöst. |
| 8. Dezember 2000 |
Proklamation der Charta der Grundrechte der EU. |
| 1. Januar 2001 |
Griechenland tritt als 12. Land der Eurozone bei. |
| 26. Februar 2001 |
Unterzeichung des Vertrags von Nizza zur institutionellen Reform der
EU. |
| 15./16. Dezember 2001 |
Der Europäische Rat beschließt die Einberufung eines Konvents,
der Empfehlungen für politische und strukturelle Reformen der EU-Institutionen
ausarbeiten soll. |
| 1. Januar 2002 |
Einführung des Euro-Bargeldes in den zwölf Staaten der Eurozone. |
| 28. Februar 2002 |
Konstituierung des im Dezember 2001 beschlossenen Europäischen
Konvents. |
| 13. Dezember 2002 |
Der Europäische Rat beschließt die Erweiterung der EU um
10 Länder (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakische Republik,
Tschechische Republik, Slowenien, Ungarn, Malta und Zypern) zum 1. Mai
2004. |
| 1. Februar 2003 |
In-Kraft-Treten des Vertrags von Nizza |
| 21. Februar 2003 |
Kroatien beantragt die Aufnahme in die EU. |
| 1. Mai 2004 |
Seit dem 1. Mai 2004 ist die
Europäische Union um zehn Länder aus Ost- und Südeuropa
größer geworden:
Nun wohnen insgesamt 453 Millionen Menschen in der EU. |
| 1. Januar 2007 |
Seit dem 1. Januar 2007 ist die Europäische Union
um zwei Länder größer geworden:
Nun wohnen in den 27 Ländern in der EU rund 500 Millionen
Menschen. |