A. Béla Fahidi
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Baranyajenö, Ungarn
Vertreibung aus Baranyajenö 1948
Von Jani & Béla Fahidi, Westhausen, April 2009
Namensliste (Névjegyzék)
Innenministerium von Ungarn (Belügyminészterium)
Budapest, 19. April 1948 (1948. április 19.)
Die nachfolgende Auflistung wurde im Original belassen.
Die fehlerhafte Angaben wurden nicht korrigiert.
Zum Beispiel: Geburtsjahr von Fahidi János (Jani) ist 1934 und nicht 1937.
Leider sind einige Passagen undeutlich und schlecht lesbar.
Auf Grund dieses Dokuments wurde unsere
Familie aus Baranyajenö vertrieben:
  • Maria Taller, geb. Blumenschein (unsere Großmutter)
  • Eva Fahidi, geb. Taller (unsere Mutter)
  • János Fahidi (Johann Tibor *Jani)
  • Béla Fahidi (Adalbert Béla Paul * Béla)
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Weitere Hinweise







Vertreibung
"áttelepülés"
aus Baranyajenö im Mai 1948
"áttelepülés" ist eine schöne Umschreibung mit der Bedeutung: "Umsiedlung"
Im Juni 1946 fand aus Baranyajenö die große Vertreibung in die Amerikanische Besatzungszone nach Deutschland statt.
Siehe hierzu: Vertreibung aus Baranyajenö 1946 von Adam Brunner

 Suchhinweise: 
Tschechien
Bad Schandau
Vertreibung aus Baranyajenö 1948
Von Jani & Béla Fahidi, Westhausen, April 2009
Vorgeschichte
Da die Amerikanische Besatzungszone in Deutschland keine Vertriebenen mehr aus Ungarn aufnahm, wurde die Vertreibung 1947-1948 in die Sowjetische Besatzungszone (SBZ) organisiert. Folgende Transportzüge in Viehwagons nach SBZ (später DDR) wurden aus Ungarn durchgeführt:
    •   3 Transportzüge nach Sachsen Anhalt
    • 30 Transportzüge über Pirna nach Sachsen
Diese insgesamt 33 Transporte waren jeweils mit etwa 1 500 Personen belegt. In einem Viehwagon sind zirka 25 bis 40 Menschen beengt transportiert worden.

Bekanntgabe der Vertreibung 1948
Im März 1948 erfuhren wir, dass unsere  Familie aus Baranyajenö in die Sowjetische  Besatzungszone (SBZ) nach Deutschland ausgewiesen werden soll. Die erste große Ausweisung fand ja bereits im Sommer 1946 in die Amerikanische Besatzungszone statt. Seinerzeit hat unser Vater noch gelebt, so dass er als Gemeideratsmitglied die Aussiedlung verhindern konnte.

Vorbereitung
Unsere Mutter hat dann 1948 durch verschiedene gute Beziehungen in Fünfkirchen (Pécs) und Budapest vergeblich versucht die Ausweisung zu verhindern. Auf alle Fälle wurden größere Kisten für die genehmigten Utensilien aus gehobelten Brettern angefertigt.

Die letzten Tage in Baranyajenö
Zwei Tage vor dem Abtransport, am 16. Mai 1948, sind wir mit Kameraden in den Weinbergen gewesen und haben die Frühkirschen von den Kirschbäumen mit gutem Appetit gegessen. Diese „unwichtige" Begebenheit bleibt jedenfalls bei uns in positiver Erinnerung.

Viehwagonzug in Sásd
Am 18. Mai 1948 (Dienstag nach Pfingsten), an einem sehr warmen sonnigen Tag, stand ein Güterzug mit Viehwagons in Sásd zum Abtransport der deutschen Familien bereit. In Sásd wurden aus den Nachbarorten Baranyajenö, Baranyaszentgyörgy, Palé, Mezöd, Szágy, Oroszló, Bakóca, Godisa, Felsömindszent und Liget die deutschen Familien zusammengeführt.
Wir wurden mit einem Pferdefuhrwerk von Baranyajenö in die 5 Kilometer entfernte Bahnstation nach Sásd gefahren. Hier stand im mittleren Bereich unser Viehwagon. Wir waren mit dem bescheidenem Hab und Gut „eingepfercht" (zusammengedrängt) gewesen. Außer uns waren weitere 2 Familien von Baranyajenö (Schaff und Pintér) dabei.
Nun waren wir aber sicher, dass wir auf Grund der Initiative von unserer Mutter von der vor dem Bahnhof befindlichen Kommission von der Aussiedlung nachträglich befreit werden. Ja, immer wieder sind tatsächlich Familien mit Hab und Gut ausgestiegen und waren dadurch von der Aussiedlung befreit gewesen. Es war zwischenzeitlich nachmittag. Die Hoffnung auf eine Befreiung schwand und wir waren sehr traurig. Übrigens, die Familie Pintér aus Baranyajenö wurde schließlich als eine der letzten von der Aussiedlung befreit und durfte wieder nach Hause fahren.
Wir wissen, dass durch schlimme Intrigen in unserem Dorf die vorherigen festen Zusagen böswillig eliminiert wurden.
In der Abenddämmerung fuhr der Güterzug schließlich mit uns, unsere Großmutter Maria Taller (geb. Blumenschein), unsere Mutter Eva Fahidi (geb. Taller) und wir [Jani und Béla Fahidi], bis zu dem 11 Kilometer entfernten großen Bahnhof Dombóvár, auf das Abstellgleis des Güterbahnbereichs.

Aufenthalt im Viehwagon
Das Hab und Gut, teilweise in Holzkisten, war links und rechts von den gegenüberliegenden beiden Türen aufgestapelt. Gegenüber der Eingangstür lagen ebenfalls Pakete. Wir Kinder durften uns oben aufhalten und schlafen. Hier gab es oben Lüftungsschlitze. Diese Schlitze konnten wir als Gucklöcher zum Beobachten benützen.

Zwei Tage in Dombóvár 

Wegen organisatorischen Ungereimtheiten wurde der Zug in Dombóvár 2 Tage lang festgehalten. Der Aufenthalt war bei der großen Hitze im Viehwagon unangenehm. Am 19. Mai 1948 sind in Dombóvár 6 Personen aus Liget noch zu uns zugestiegen, so dass wir insgesamt 36 Personen waren.

Im Sommerurlaub 2003 (Béla) hat uns eine Marktfrau in Dombóvár erzählt, dass sie jeweils am 19. und 20. Mai 1948 beim Bahnhof in Dombóvár gewesen sei und bei den Beobachtungen dort sehr weinen musste.
Entlausung in Budapest
Die Fahrt ging in Budapest über die Donaubrücke bis zum Bahnhof Újpest. Bei dem Zugaufenthalt wurde mit einer großen „Handpumpe" zur Vorbeugung weißes Pulver in die Haare geblasen. Dies war die erste Entlausung.

Abschied von Ungarn und die Fahrt durch Tschechoslowakei
Am 21. Mai 1948 ging die Fahrt von Újpest über Vác, Štúrovo (Párkány), Nové Zámky (Érsegújvár, Neuhäusl), Trnava (Nagyszombat, Tyrnau) durch die „Kleinen Karpaten" nach Brünn (Brno).
Gegenüber von Štúrovo liegt über der Donau Esztergom (Gran) mit der größten Kirche Ungarns. Die eigentliche Verabschiedung von Ungarn war also mit einem letzten Blick auf die mächtige Kuppel der Basilika von Esztergom. Ein Aussteigen in der CSSR war nicht erlaubt. Der Transportzug wurde von ungarischen Soldaten bewacht.
In der Nacht war das Rattern der Eisenbahnräder unheimlich, da einige Personen eine Fahrt nach Russland vermutet hatten. Wir (Jani) haben aus dem Guckloch gesehen, dass der  Zug kurz in Brünn gehalten hat. Nun wurde überlegt, welche Strecke wohl über Brünn nach Russland führen könnte? In der Morgendämmerung sahen wir an der Elbe entlang schöne bergige Landschaften. Wir waren sehr froh, dass früh morgens die Grenzstation der „Deutschen Sowjetischen Besatzungszone" erreicht wurde. Die Erleichterung, dass wir nicht nach Russland „verschleppt" werden, war groß.

Bad Schandau, Morgentoilette an der Elbe

Der Güterzug hielt am 23. Mai 1948 morgens einige Stunden in Bad Schandau an der Elbe an. Wir durften aus dem Viehwagon aussteigen. Am Ufer der Elbe haben wir uns nach langen Tagen waschen können.

Zerbombter Bahnhof in Dresden 

Der Güterzug endete zunächst im Bahnhofsgelände von Dresden. Auffallend war das zerstörte, in den Himmel ragende, gekrümmte Eisengerüst des Hauptbahnhofs.
Erstaunt waren wir, dass sich sehr viele Bewohner von Dresden in der Nähe des Zuges aufhielten. Wir wurden nach Essbarem angebettelt. Aus Mitleid sind die meisten Leute tatsächlich beschenkt worden. Wir sind sehr erschrocken, dass uns Menschen, die ja hier wohnten, wegen der Hungersnot um Lebensmittel angefleht haben.

Lageraufenthalt in Pirna (Sächsische Schweiz)

Mit einer neuen Dampflokomotive sind wir von Dresden nach Pirna zurück gefahren. Dort kamen wir in eine Kaserne. Zunächst wurden wir in den Waschräumen desinfiziert. Nach den Registrierungen wurde nach etwa einer Woche die Verteilung der Familien in verschiedene Orte vorgenommen.

Im Sommer 1948 in Falkenstein/Vogtland
Unsere Familie wurde nach Falkenstein im Vogtland mit dem Zug über Dresden, Chemnitz und Zwickau geschickt. Für einige Tage kamen wir in ein Hotel. Im Hotelsaal waren sehr viele Personen provisorisch untergebracht. Letztlich wohnten wir in der Lutherstraße. Unsere Mutter bekam im Nachbarort Ellefeld Arbeit in einer Nähfabrik.
Wir konnten uns einen kleinen Leiterwagen kaufen. Mit diesem Leiterwagen sind wir in den in der Nähe liegenden Wald gefahren. Dort war der Walduntergrund wie leergefegt. Das ganze Gestrüpp wurde gesammelt und als Brennmaterial verwendet. Bäume mit einem kleinen Durchmesser wurden abgesägt und in den Leiterwagen gelegt. Es war zur Vorsorge für den Winter gedacht. Wir wollten ja in der Wohnung nicht frieren.
Ich (Béla) ging in die Schule und habe fast nichts verstanden, da ich nur ungarisch in der Schule gelernt habe.
Die Währungsreform am 23. Juni 1948 haben wir ebenfalls in Falkenstein erlebt und bekamen pro Person 40 Mark (Ostmark) bar ausgehändigt. Nun konnte man in den Schaufenstern Warenangebote sehen. Die Angebote waren gegenüber Westdeutschland vermutlich bescheidener ausgefallen.

Vorbereitung zur Übersiedlung in die Amerikanische Besatzungszone
Befreundete Familien haben uns überredet gemeinsam in die Amerikanische Besatzungszone zu gehen, wo bereits seit 1946 Verwandte und Bekannte aus Baranyajenö wohnten. Vorher haben wir größere Pakete über Ostberlin an eine Adresse nach Ellwangen auf den Weg gebracht.

Schwarz über die Grenze gelaufen
In Rückenbeutel aus Leinen zusammengenäht (Rucksäcke waren nicht vorhanden) wurden die wichtigsten Gegenstände eingepackt. Zusätzlich hatten wir noch jeweils zwei Taschen dabei. Am 7. September 1948 sind wir abends mit dem Zug von Falkenstein nach Plauen gefahren. Hier sahen wir, wie schlimm Plauen im zweiten Weltkrieg zerbombt wurde. Im Hauptbahnhof in Plauen sind wir in einen anderen Zug gestiegen. In Oelsnitz/Vogtland war Endstation. Wie vereinbart, trafen wir hier „unseren" Grenzschleuser. In der Nacht haben wir nun den langen Weg in Richtung Hof begonnen. Es war ein beschwerlicher und sehr ängstlicher Fußweg. Nach einigen Stunden haben wir (Jani) uns geweigert weiterzulaufen, da die Beinschmerzen sehr groß waren. Beim Weiterlaufen, in Nähe einer Waldlichtung, hörten wir Geräusche und waren sehr erschrocken. Die vermuteten Grenzsoldaten entpuppten sich, zu unserer Erleichterung, als eine Gruppe von Grenzgängern. Wir sind in getrennten Wegen weiter gelaufen. Früh morgens haben wir endlich den Bahnhof in Hof erreicht. Die Fahrkarten nach Ellwangen haben wir gekauft und wollten in den Zug einsteigen.

Ein Drangsal (Notlage) in Moschendorf bei Hof
Vor dem Einsteigen in den Zug in Hof wurden wir von Polizisten aufgehalten und durften nicht einsteigen. Um eine Rückweisung in die Ostzone zu vermeiden, sagten wir, dass wir direkt aus Ungarn kommen, und zu unseren Verwandten nach Ellwangen wollen. Dies haben die Polizisten nicht geglaubt, deshalb wurden wir in ein Barackenlager nach Moschendorf gebracht. Wir erfuhren, dass auch wir Kinder getrennt befragt werden. Kurz vor der Befragung haben wir eine Landkarte von Sachsen schnell hinter einem Plakat versteckt. Anscheinend haben die vierfachen, getrennten Befragungen, eine Übereinstimmung gezeigt. Die vorherigen eingetrichterten Absprachen unter uns waren demnach sehr wichtig.

Lageraufenthalt in Schalding, direkt an der Donau, bei Passau.
Wir fuhren von Moschendorf nach Schalding bei Passau. Hier wurden wir wieder registriert und befragt. Endlich erhielten wir die Erlaubnis nach Ellwangen zu fahren. Wir mussten versichern, dass dort ein Wohnaufenthalt bei Verwandten vorliegt. Offenbar war man froh, dass wir von Bayern weg nach Württemberg kommen. Die Problematik, die Flüchtlinge unterzubringen, war überall sehr groß. Per Brief haben wir den Verwandten in Ellwangen mitgeteilt, wann wir vermutlich dort ankommen werden.

Überraschungsempfang auf dem Bahnhof in Ellwangen
Von Schalding fuhren wir mit dem Zug über Regensburg, Ingolstadt, Donauwörth, Goldshöfe nach Ellwangen. In Goldshöfe haben wir beim Umsteigen eine Verwandte, Katharina Schreer, aus Baranyajenö getroffen. Auf dem Bahnhof Ellwangen sahen wir auf dem Bahnsteig eine große Menschenansammlung. Diese Personen, ebenfalls aus Baranyajenö, sind extra wegen uns zur Begrüßung hergekommen. Diese Begebenheit haben wir heute noch in guter Erinnerung. Es war beindruckend, überall sah man Freudentränen.
Wir wohnten zunächst eine Woche lang bei Verwandten in Ellwangen.

Registrierung und neue Befragungen in Kornwestheim
Von der Stadtverwaltung Ellwangen wurden wir zur Registrierung nach Kornwestheim (Kaserne) geschickt. Hier waren nach der Registrierung und Gesundheitsuntersuchung wieder die leidlichen Befragungen an der Reihe. Auch hier wollte man nicht glauben, dass wir direkt aus Ungarn geflohen sind. Wir mussten zusehen, wie ein junger Mann, von hier aus wieder in die Sowjetische Besatzungszone abgeschoben wurde.

Lageraufenthalt in Baracken von Wasseralfingen
Von Kornwestheim kamen wir für einige Tage in das Barackenlager „Nordlager" nach Wasseralfingen (heute Aalen-Wasseralfingen). Das „Nordlager" befand sich seinerzeit, neben dem Fluß Kocher, im Werksgelände der Schwäbischen Hüttenwerke (SHW).
Nach dem wieder im Hauptdurchgangslager „Ruckenlager" Platz frei wurde, sind wir für einige Monate dorthin verlegt worden. Das „Ruckenlager" befand sich seinerzeit in der Nähe der jetzigen Spieselgaststätte des TSV-Wasseralfingen beim Sportplatz.

Wohnung in Börrat zugewiesen

Im März 1949 sind wir vom „Ruckenlager" mit einem kleinen mit Holzgas (Holzvergaser) betriebenen Lastwagen nach Hohenstadt-Börrat (heute Abtsgmünd-Börrat) gefahren worden. Hier wurde uns eine Wohnung mit zwei Zimmern in einem neuen Bauernhaus zugewiesen. Die vielen Stationen nahmen ein vorläufiges und positives Ende.
Heute in
Westhausen

Nach Börrat wohnten wir noch in Abtsgmünd (1950) und in Westhausen-Reichenbach (1953). Seit 1955 wohnen wir hier in der Hardtbuck-Siedlung in Westhausen.
Zu Ungarn mit den alten Heimatorten Dombóvár (bis 1941) und Baranyajenö (1941 bis 1948) fühlen wir uns immer noch positiv verbunden.
In unserer zweiten Heimat in Deutschland, mit der Gemeinde Westhausen, sind wir gut integriert und fühlen uns ebenfalls positiv verbunden.

Vertreibung aus Baranyajenö 1946
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Von Adam Brunner, Lauda-Königshofen, 2006
Die Vertreibung aus Baranyajenö vor 60 Jahren

„Es war einmal…“, so beginnt manches schöne Märchen. Doch die Vertreibung der Deutschen aus dem ungarischen Dorf Baranyajenö in Transdanubien, dem Land jenseits der Donau in Südungarn ("Schwäbische Türkei") ist leider kein Märchen. Was ich hier niederschreibe ist die bittere Wahrheit.

Vor 60 Jahren, am 6. Juni 1946 wurden die Jenöer oder wie es hieß „die Leit aus Jeni“ von der damals kommunistischen ungarischen Regierung aus der angestammten Heimat, von Haus und Hof vertrieben. Die Verfügung der Behörden lautete: „Alle deutschsprachigen Bürger, die sich zu ihrer deutschen Muttersprache bekennen und volksdeutscher Abstammung sind, werden ausgewiesen, ihr Hab und Gut wird enteignet.“ Diese Verfügung gründete sich auf die Abkommen von Jalta und Potsdam, das das Schicksal Deutschlands und der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmen sollten. Doch schon lange vor dem Tag der endgültigen Ausweisung begann die Geschichte unserer Vertreibung. Es begann damit, dass fremde Familien, neu angesiedelte Ungarn, in unsere Häuser und Höfe einquartiert wurden und dort die Herrschaft übernahmen.

Bei uns wohnte zunächst eine Familie mit dem deutschen Namen „Wiener“. Es war ein älteres Ehepaar und beide sprachen zudem noch sehr schlecht ungarisch. Sie stammten aus Kroatien, das bis zum Ersten Weltkrieg noch ungarisch-österreichisches Staatsgebiet war. Sie waren nach dem Einmarsch der Russen aus ihrem Haus vertrieben, des Landes verwiesen und schließlich nach Ungarn abgeschoben worden. Ihr Sohn war sogar freiwillig der Deutschen Wehrmacht beigetreten. Er war irgendwo in russische Kriegsgefangenschaft geraten, genauso wie mein Vater. Allerdings war dieser 1944 zwangsweise zur deutschen Waffen-SS eingezogen worden. In der russischen Kriegsgefangenschaft wurde er jedoch schwer krank und hätte beinahe sein Leben verloren. Deshalb hatten ihn die Russen vorzeitig entlassen und nach Hause geschickt.

Mit dem Ehepaar Wiener verstanden wir uns gut, wir durften sogar unsere Küche und unser Wohnzimmer weiter bewohnen. Doch eines Tages zogen die beiden wieder aus, wahrscheinlich hatten die Behörden doch noch gemerkt, dass sie eigentlich deutscher Abstammung waren. Jetzt begann für uns eine harte Zeit.

Es kam nun ein so genannter Forstmeister (Vadászfelügyelö) mit seiner um viele Jahre jüngeren Ehefrau, seiner Tochter im Alter seiner Ehefrau und seine Mutter. Sein Schwiegersohn war nicht mitgekommen, er war noch in Jugoslawien und kämpfte dort in Tito´s Partisanenarmee gegen die deutschen Besatzer.

Mein Vater (Andreas Brunner) war nun Knecht und „herrschaftlicher Kutscher“ auf seinem eigenen Hof. Er war immer sehr stolz auf seine von ihm selbst trainierten jungen Pferde gewesen, doch die waren von der ungarischen Armee enteignet und samt Wagen mitgenommen worden. Der Forstmeister hatte einen Maulesel (Muli) und eine Herrenkutsche mitgebracht. Ich hatte ein von den Russen ausgesondertes fußkrankes Pferd gesund gepflegt. Mit diesen beiden Tieren, einem sehr ungleichen Gespann, musste nun mein Vater, der ehemals stolze Bauer, dem Herrn Forstmeister „zu Diensten“ sein, ihn zu Konferenzen, Trink- und Essgelagen, Sitzungen und Besprechungen fahren. Mein Vater schämte sich sehr, wenn er seinen neuen Herrn mit dem klapprigen Gaul und dem Muli durch das Dorf kutschieren musste. Jedoch als Funktionär der Kommunisten sorgte der Forstmeister auch dafür, dass mein Vater als ehemaliger Deutscher Soldat (wenn auch als unfreiwilliger) nicht eingesperrt wurde, sondern sich lediglich zweimal wöchentlich bei der Polizei melden musste.

Die Frau des Forstmeisters war nun die neue Hausfrau und Herrin auf unserem Hof. Sie schlachtete unsere Hühner, genauso wie unsere Schweine, die meine Mutter liebevoll aufgezogen hatte. Ebenso gehörte jetzt auch der Wein in unserem Keller der neuen Herrschaft. Wenn sie gut gelaunt waren, durften auch wir von unserem Fleisch, Speck oder Schinken essen. Die „gnädige Frau“ schlachtete sogar ein Kalb zum Geburtstag ihres Mannes, weil eine Jagdgesellschaft zum Essen eingeladen war. Da die neuen Hausherren die Räume des Hauses für sich beanspruchten, mussten wir uns zu viert, meine Eltern, meine Uroma und ich, ein kleines Wohnzimmer und ein Schlafzimmer teilen.

Dann kam die endgültige Vertreibung. Bereits ein paar Tage vor dem Ausweisungstermin wurde vom Kleinrichter (kisbiró) Stefan (István) Hügl, das war der Gemeindebüttel mit der Trommel, die Bekanntmachung unter lautem Trommelwirbel verkündet, wonach alle „Svábok“ (Schwaben), das heißt, alle deutschstämmigen Bewohner unseres Ortes zusammenpacken müssten. Ihr gesamter Hausrat und übriges Eigentum sollte enteignet werden. Pro Kopf durfte man lediglich 40 Kilogramm Reisegepäck mitnehmen. Diese Bekanntmachung wurde an diesem und dem folgenden Tag in deutscher und in ungarischer Sprache mehrmals verlesen. Dass gerade unsere Gemeinde für eine Deportation vorgeschlagen wurde, dafür sorgten ein Herr Szijártó und unser Arzt Dr. Biró, Allgemeinmediziner und Zahnarzt von Baranyajenö.

Dann war der Tag der Ausweisung gekommen. Die Behörden hatten eine Hundertschaft Rendörség (Polizei) aufgeboten, die die Straße säumten, damit niemand von den Deutschen zurückbleiben oder sich verstecken konnte, um so der Deportation zu entgehen. Nur ein paar wenige Familien, die entweder ungarische Namen trugen oder besondere „Beziehungen“ hatten, blieben von der Vertreibung verschont und durften daheim bleiben. Wir dagegen mussten nach Sásd, unserer damaligen Kreisstadt, zum Bahnhof fahren. Dies geschah natürlich in Polizeibegleitung, damit keiner zurück blieb. Teilweise fuhren wir mit den eigenen Pferden und Wagen zur Bahnstation und so mancher Ungar bot sich an, eine Familie mit deren Gespann zu kutschieren, weil er sich wohl erhoffte, den Wagen mitsamt den Pferden behalten zu dürfen. Wir durften den ehemals eigenen Wagen, die Sonntagskutsche verwenden, da sich ja die ungarischen Frontsoldaten bei ihrem Rückzug vor den anrückenden Russen, unseren Bauernwagen und unsere Pferde unter den Nagel gerissen hatten. Die Sonntagskutsche war mit unseren wenigen Habseligkeiten, zugegeben etwas mehr als 40 Kilogramm pro Person, beladen und wurde, oh welche Ehre, vom Forstmeister selbst gefahren. Allerdings, so nehme ich an, wollte er damit lediglich vermeiden, dass das Gespann in die falschen Hände kam.

In Sásd an der Bahnstation erwartete uns eine lange Reihe geschlossener Viehwaggons. Innen hatte man Stroh auf den Boden gestreut. Das Stroh war alt und roch nach feuchtem Moder. Dort hinein mussten wir unsere Habseligkeiten verladen. Wir waren zehn Familien, 40 Personen mit Gepäck in einem Waggon. Dies sollte für die nächsten Tage und Nächte unser Zuhause werden. Keiner von uns wusste, wie lange die Fahrt dauern würde und wohin es gehen sollte. Eineinhalb Jahre vorher hatte es schon einmal ein Dekret der Behörden gegeben, wonach alle deutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und alle deutschen Männer zwischen 17 und 45 Jahren nach Russland zur Zwangsarbeit deportiert wurden. Wir hatten große Angst, denn zunächst hieß es, der Transport sollte nach Osten, nach Rumänien gehen. Dann hieß es nach Westen und schließlich doch wieder nach Osten, weil scheinbar eine Eisenbahnbrücke gesprengt sein sollte.

Schließlich ging es dann doch weiter Richtung Westen bis zur österreichisch-ungarischen Grenze, bis Harka-Kopháza, in der Nähe von Sopron, der letzten ungarischen Stadt vor der Grenze. Die ungarische Lokomotive wurde abgekuppelt und weggefahren. Unsere Waggons lies man auf einem Nebengleis stehen. Eine Woche lang standen wir auf dem Gleis und niemand kümmerte sich um uns. Eine große Anzahl Polizisten war ebenfalls zu unserer Bewachung mit im Zug und diesen gingen bald die Vorräte aus, weil sie mit diesem Zwangsaufenthalt nicht gerechnet hatten. So mussten unsere Bewacher bei uns um Nahrung betteln, damit sie nicht verhungerten. Nach einer Woche kamen schließlich zwei englische Offiziere und es gab eine lebhafte Debatte mit unseren Bewachern. Daraufhin kam eine geeignete Lokomotive aus Österreich und zog unseren Konvoi weiter nach Österreich, bis Wiener-Neustadt. Dort gab es wieder einen ungeplanten Aufenthalt, weil die Lokomotive ihren Geist aufgab.

Von den zahlreichen Wachleuten waren inzwischen nur noch sechs übrig geblieben, denn alle anderen hatten sich eines Nachts, nach dem Eintreffen der beiden englischen Offiziere, heimlich davon gemacht. Mit diesen restlichen sechs Polizisten gingen wir von da an eine Zwangsgemeinschaft ein. Wir die Ausgewiesenen verpflegten sie. Nun sollte es sich als Glück erweisen, dass alle Familien mehr Lebensmittel dabei hatten, als eigentlich erlaubt gewesen war, denn von außen bekamen wir keinerlei Hilfe. Auch wussten wir immer noch nicht, wohin sie uns brachten, denn wir befanden uns immer noch in der russisch besetzten Zone. Erst als wir den österreichischen Fluss Enns überquerten und damit die amerikanische Zone erreichten, wurde uns zu unserer Erleichterung klar, dass wir nicht nach Russland verschleppt, sondern in Richtung Westen nach Deutschlands gefahren werden sollten.

An der deutschen Grenze, im Lager Piding in der Nähe von Salzburg, erfolgte der nächste Aufenthalt. Hier wurden wir alle „entlaust“ bevor wir nach Deutschland einreisen durften. Inzwischen war auch durchgesickert, dass wir in Deutschland, in der amerikanischen Zone untergebracht werden sollten.

Es sei noch vermerkt, dass wir aus Baranyajenö und Gödre der letzte Transport aus Ungarn waren, die in den Westen, in die von den Amerikanern besetzte Zone Deutschlands, untergebracht wurden. Alle Transporte die nach uns kamen wurden in die von den Russen besetzte Zone geleitet.

Es ging nun zügig weiter bis nach Wasseralfingen bei Aalen in der Ostalb. Dort verbrachten wir weitere 14 Tage in einem Barackenlager, das Ruckenlager genannt wurde. Von der Lagerleitung wurden alle gefragt, wo ihre Neigungen und Fähigkeiten lagen. Meine Eltern entschieden sich für die Landwirtschaft, für das Arbeiten auf einem Bauernhof. Alle Familien, die sich nicht für die Landwirtschaft entschieden, kamen nach Ellwangen oder Bopfingen am Ipf und wurden dort bei der Stadtbevölkerung einquartiert. Einige kamen auch nach Aalen oder wurden in verschiedene Dörfer auf dem Härtsfeld verteilt. Zusammen mit den Deutschen aus Baranyajenö wurden auch Familien aus dem Nachbarort Gödre (Gedri) vertrieben. Gemeinsam mit einigen Familien von ihnen wurden wir zunächst in der Gemeinde Hüttlingen im dortigen Schulhaus in einem Klassenzimmer untergebracht. Auf dem Fußboden lag Stroh. Diesen Raum hatten vor uns schon andere Flüchtlinge bewohnt. 

Mein Vater vertrat inzwischen den Standpunkt, es sei egal, was er arbeiten müsse, nur hungern wolle er nicht mehr, denn Hunger tat sehr weh und in der russischen Kriegsgefangenschaft war er beinahe verhungert.

Von Hüttlingen verteilte man uns weiter auf einen Aussiedlerhof nach Mittellengenfeld, das ebenfalls zur Gemeinde Hüttlingen gehört. Dort quartierte man uns bei der Bauernfamilie des Andreas Schmid ein. Wir bekamen ein Zimmer, die Knechtskammer zugewiesen. Diese Kammer mussten wir uns zu dritt teilen, später sogar zu viert, als meine Urgroßmutter von Ungarn in die spätere DDR ausgewiesen wurde und von dort schließlich zu uns kam.

Zusammen mit zwei weiteren Familien mussten wir auf dem Bauernhof mitarbeiten. Doch wenn wir auch hart arbeiten mussten, waren wir doch der Familie Schmid zu großem Dank verpflichtet. Wir hatten alle ein Dach über dem Kopf und mussten nicht in einem Barackenlager wohnen, außerdem hatten wir immer genügend zu essen. Zuerst waren wir nur die „Flüchtlinge“ aber bald schon konnten wir uns auch persönliche Anerkennung erarbeiten.

Ich hatte das Glück, bereits nach einem Monat eine Lehrstelle in Aalen zu finden, wo ich meine bereits in Ungarn begonnene Elektrikerlehre fortsetzen konnte. Auch mein Vater bekam eine Anstellung in einer Fabrik, während meine Mutter weiter als Magd auf dem Bauernhof arbeitete, solange wir dort wohnten. Insgesamt sieben Jahre verbrachten wir auf dem Hof der Familie Schmid, bis wir in unser eigenes Haus in Hüttlingen umziehen konnten, das wir inzwischen erstellt hatten. Während jeder freien Zeit arbeiteten wir beim Bauern. Ich reparierte Maschinen, Geräte, Motoren sowie alle sonstigen elektrischen Einrichtungen und mein Vater dengelte Sensen und schärfte Sicheln und Mähmaschinenmesser. Auch bei der Getreideernte arbeiteten wir mit. Die Zeit war damals allgemein sehr hart und die Bevölkerung in den Städten hatte nicht genug zu essen. Wir hatten jedoch Glück, weil wir auf einem Bauernhof wohnten und so konnte ich bei meiner Arbeitsstelle noch so manchen Kollegen mit einem zusätzlichen Vesperbrot versorgen, was mir dort große Achtung und Beliebtheit einbrachte. Die Vesperbrote hatte mir meine Mutter gerichtet. Die Bäuerin wusste davon und tolerierte dies. 

Wenn wir mit der Elektrikerkolonne auf Montage waren, fiel mir immer die Aufgabe zu, in den Dörfern, wo wir die elektrischen Leitungen verlegten, für Quartier und Verpflegung zu sorgen. Ich konnte besonders gut mit den Bauersleuten verhandeln, weil ich „ihre Sprache sprach“ und wenn sie hörten, dass ich auf einem großen Bauernhof wohnte und in meiner Freizeit dort mitarbeitete, standen uns Türen und Tore offen.

Mit der Zeit erhielten wir auch die behördliche Anerkennung. Vom Landratsamt bekamen wir Flüchtlingsausweise und wurden gemäß dem neuen Grundgesetz, der noch jungen Bundesrepublik Deutschland, den deutschen Staatsangehörigen rechtlich gleichgestellt. Wir erhielten Lebensmittelkarten und sowohl ich als Handwerker, wie auch mein Vater als Fabrikarbeiter, hatten auch noch Anrecht auf Schwerarbeiter-Zulagenkarten, sowie Bezugsscheine für Kleidung, Haushaltsgeräte und Fahrradreifen. Da wir jedoch vom Bauernhof her mit Lebensmittel versorgt waren, konnten wir unsere übrigen Bezugsscheine, sowie Schmalz und Mehl in der Stadt gegen Kleidung und Unterwäsche auf dem Schwarzmarkt eintauschen. Es war die Zeit der Inflation und mit solchen Tauschartikeln konnte man mehr anfangen als mit Geld, das von Tag zu Tag weniger Wert war.

Doch dann kam 1948 die Währungsreform mit der Deutschen Mark. Wir waren inzwischen als Deutsche anerkannt, wohnten in unserem eigenen Haus und konnten auch am deutschen Wirtschaftswunder teilnehmen. Der Wiederaufbau hatte begonnen und brachte auch uns einen gewissen Wohlstand.

Aus heutiger Sicht wäre es sicherlich interessant zu wissen, wie sich unser Leben und auch das, unserer Kinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, entwickelt hätte, wären wir damals aus unserer Heimat Ungarn nicht vetrieben worden. Doch das werden wir wohl nie erfahren.

Aus der Erinnerung aufgeschrieben (2006) von
Adam Brunner, Fröbelweg 9, D-97922 Lauda-Königshofen

Brunner-Familien
Direkte Nachkommen von Johann Michael Brunner
bis Adam Josef Brunner 1721 - 1930

0   Johann Michael Brunner
Geburt: 1721 in Tannhausen (Aulendorf-Tannhausen)
Beruf: Müller (molnár)
Auswanderung: 10 Sep 1765 Auswanderung nach Ungarn
Alter bei o=O: 19 ca.
Anzahl der Kinder: 1
Tod: nach 1766 in Ungarn
Alter bei Tod: 45 ca.
Referenznummer: 3062

-  +Maria Frau_von_Johann_Michael_Brunner
Geburt: vor 1723 in Deutschland
O=O: vor 1740 in Tannhausen (Aulendorf-Tannhausen)
Alter bei o=O: 17 ca.
Anzahl der Kinder: 1
Tod: Unbekannt in unbekannt
Alter bei Tod: ?
Referenznummer: 3063

 1   Matthias Brunner
Geburt: 1741 in Tannhausen (Aulendorf-Tannhausen)
Beruf: Müller
Alter bei o=O: 32 ca.
Anzahl der Kinder: 3
Tod: 19 Apr 1790 in Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Alter bei Tod: 49 ca.
Referenznummer: 1453

--  +Elisabeth Frau_von_Matthias_Brunner
Geburt: ca. 1743 in unbekannt
O=O: vor 1773 in unbekannt
Alter bei o=O: 30 ca.
Anzahl der Kinder: 3
Tod: Unbekannt in Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Alter bei Tod: ?
Referenznummer: 1454

 2   Matthias Brunner
Geburt: 6 Apr 1783 in Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Taufe: 6 Apr 1783 Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Alter bei o=O: 18 ca.
Anzahl der Kinder: 6
Tod: 3 Jul 1817 in Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Alter bei Tod: 34
Referenznummer: 1448

---  +Anna Maria Jung
Geburt: ca. 1785 in unbekannt
O=O: vor 1801 in Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Alter bei o=O: 16 ca.
Anzahl der Kinder: 6
Tod: 9 Nov 1822 in Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Alter bei Tod: 37 ca.
Referenznummer: 1445

- 3   Wendel Brunner
Geburt: 17 Sep 1810 in Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Taufe: 17 Sep 1810 Godisa, Ungarn (Mindszentgodisa)
Alter bei o=O: 22
Anzahl der Kinder: 11
Tod: 20 Okt 1891 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Bestattung: 22 Okt 1891 Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei Tod: 81
Referenznummer: 1442

----  +Franziska Hollak
Geburt: 24 Okt 1817 in Gödre, Ungarn
O=O: 11 Feb 1833 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei o=O: 15
Anzahl der Kinder: 11
Tod: 3 Jun 1883 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Bestattung: 4 Jun 1883 Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei Tod: 65
Referenznummer: 1443

-- 4   Josef Brunner
Geburt: 13 Aug 1834 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Taufe: 13 Sep 1834 Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei o=O: 22
Anzahl der Kinder: 8
Tod: Unbekannt in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei Tod: ?
Referenznummer: 1648

-----  +Gertrud Wolf
Geburt: 18 Mrz 1836 in Köblény, Ungarn
O=O: 26 Mai 1857 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei o=O: 21
Anzahl der Kinder: 8
Tod: Unbekannt in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei Tod: ?
Referenznummer: 1649

---- 5   Josef Brunner
Geburt: 14 Jan 1858 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Haus-Nr._Baranyajenö: 14 Jan 1858 33
Taufe: 14 Jan 1858 Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei o=O: 23
Anzahl der Kinder: 5
Tod: ca. 1935 in Baranyajenö, Ungarn
Alter bei Tod: 77 ca.
Referenznummer: 1438

-------  +Karolina Wegerer
Geburt: 7 Sep 1862 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
O=O: 1 Feb 1881 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei o=O: 18
Anzahl der Kinder: 5
Tod: nach 1935 in Baranyajenö, Ungarn
Alter bei Tod: 73 ca.
Referenznummer: 1439

----- 6   Stefan Brunner
Geburt: 5 Jul 1884 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Haus-Nr._Baranyajenö: 1884 41
Taufe: 6 Jul 1884 Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Alter bei o=O: 22
Anzahl der Kinder: 2
Tod: 30 Mrz 1919 in Baranyajenö, Ungarn
Alter bei Tod: 34
Referenznummer: 1436

--------  +Maria Schäffer
Geburt: 26 Apr 1890 in Jenö, Ungarn (Baranyajenö)
Haus-Nr._Baranyajenö: 1890 45
O=O: 8 Jan 1907 in Baranyajenö, Ungarn, 1. Ehe von Maria
Alter bei o=O: 16
Anzahl der Kinder: 2
Tod: 25 Apr 1962 in Hüttlingen
Alter bei Tod: 71
Referenznummer: 1437

------ 7   Andreas Brunner
Geburt: 24 Feb 1908 in Baranyajenö, Ungarn
Haus-Nr._Baranyajenö: 1946 45
Alter bei o=O: 19
Anzahl der Kinder: 2
Tod: 9 Jan 1987 in Hüttlingen
Alter bei Tod: 78
Referenznummer: 564

---------  +Maria Gaul
Geburt: 25 Aug 1907 in Baranyajenö, Ungarn
Haus-Nr._Baranyajenö: 1946 45
O=O: 16 Mai 1927 in Baranyajenö, Ungarn
Alter bei o=O: 19
Anzahl der Kinder: 2
Tod: 26 Mai 2000 in Lauda
Alter bei Tod: 92
Referenznummer: 545

------- 8   Adam Josef Brunner
Geburt: 25 Sep 1930 in Baranyajenö, Ungarn
Haus-Nr._Baranyajenö: 1946 45
Taufe: 28 Sep 1930 Baranyajenö, Ungarn
Beruf: Elektroinstallateurmeister
Alter bei o=O: 28
Anzahl der Kinder: 3
Straße: Fröbelweg 9
Postleitzahl: D-97922
Ort: Lauda-Königshofen
Telefon: Tel.: +49-(0)9343-1630, Fax:  +49-(0)9343-580429
Referenznummer: 565

Namens-Ursprung Brunner
  • Wohnstättennamen (mittelhochdeutsch): Quelle, Quellwasser, Brunnen "der am Brunnen wohnt".
  • Berufsnamen (mittelhochdeutsch): Brünner "der Brustharnische macht"1).
      •  
        Urkundliche Namens-Erwähnungen:
            • 1260: Brunnen
            • 1290: Brunner
1) Harnisch (kelt) = Brustpanzer

Weitere Informationen über die Brunner-Familien
erhalten sie über eine eMail-Anfrage:
A.Bela@Fahidi.eu

Wir haben mehr als 150 Familien mit dem Namen "Brunner" in der Familien-Chronik-Datenbank registriert.


Seit Pfingsten 2003
Neue Gedenktafeln in der Kirche von Baranyajenö
Memento
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Memento

"E TEMPLOM FALAI VOLTAK
TANÚI ÉVSZÁZADOKON ÁT,
HOGY MAGYAROK ÉS A BETELE-
PÜLT SVÁBOK EGYÜTT ÉNEKEL-
TEK ÉS DICSÉRTÉK ISTENÜKET
BÉKÉBEN ÉS SZERETETBEN AZ
1946 ÉS 1948-AS KITELEPITÉSIG
AMIKOR A MAGYAR HIMNUSZAL
BUCSOSZTAK HAZÁJUJTÓL AZ
UTOLSÓ ISTENTISZTELETEN"

Memento

"Die Mauern dieser Kirche sind
Jahrhunderte lang Zeitzeugen
dafür gewesen, dass die Ungarn
und die eingesiedelten Schwaben
zusammen gesungen und ihren
gemeinsamen Gott gelobt haben
in Frieden und Liebe bis zur 
Vertreibung in den Jahren 1946
und 1948, wo sie sich mit der
ungarischen Hymne vom Vaterland
verabschieden ließen."

T. Müller

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Baranyajenö: "FLUHÁZ" = "Gemeindehaus"
Aktuell: Aufnahme Juli 2009
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ÜDVÖZÖLJÜK BARANYAJENÖN
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Kirche
BJenö
Altar
BJenö
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2003
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