Aalen
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Aalen – zentral im Herzen Ostwürttembergs, das Tor
zur Schwäbischen Alb, nur eine Bahn- oder Autostunde zur Landeshauptstadt
Stuttgart. Stadt am Kocher, im Vorland der Schwäbischen Alb, Baden-Württemberg.
Um 150 nach Christus das größte römische
Reiterkastell nördlich der Alpen. Im Kastell Aquileia war die Reitertruppe
AlaII Flavia stationiert. Das Kastell war 259/260 aufgegeben worden.
Die Stadt Aalen wurde wohl um 1240 von den Staufern zur
Sicherung der Straße nach Straßburg gegründet. 1360 erhob
sie KarlIV. zur Reichsstadt, 1803 kam sie an Württemberg. Der Name
um 1545 Olen, Awlen, 1488 Aalen, 1377 Aulun, 1300 Aelun hängt vielleicht
mit einem vordeutschen Bachnamen jetzt die Aal, links zum Kocher
bei Aalen zusammen, für den historische Belege fehlen. Der Bachname
kann auch aus dem Namen der Stadt zurückgebildet worden sein. Der
Name Aquileia hat jedenfalls nichts mit Aalen zu tun. Aalen hat einen gut
erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit zahlreichen Fachwerkbauten aus
dem 17. Jahrhundert.
Die an der Stelle eines Römerkastells im 13. Jahrhundert
errichtete Stadt wurde 1360 freie Reichsstadt. 1803 kam sie an Württemberg.
Wichtigste Produktionszweige sind Metall- und Papierverarbeitung
sowie Textilindustrie.
Aktuelle Einwohnerzahl per 31.12.2003: 66 534. Damit ist
die Einwohnerzahl seit dem Jahr 2000 um 489 Personen gestiegen. Im Jahr
2003 sind 649 Personen verstorben. 656 Kinder wurden geboren, davon sind
345 Mädchen und 311 Buben. Auch in der Gesamtbevölkerung sind
die Frauen mit 33.946 Personen gegenüber den männlichen mit 32.588
Personen stärker vertreten.
Aalen ist Verwaltungs- und Bildungszentrum und besitzt
eine Thermalquelle "Limes-Thermen".

Die Gesamtstadt Aalen ist eine Flächenstadt. Sie
hat rund 13 500 Hektar. Flächenmäßig zählt sie zu
den größten Städten in Baden-Württemberg. Nahezu 48
Prozent der Gemarkungsfläche der Stadt Aalen sind landwirtschaftliche
Flächen, auf 40 Prozent steht Wald und elf Prozent der Flächen
sind Gebäude- und Freiflächen.
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Benennung
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Fläche in
Hektar
[ ha ]
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Fläche in
Quadratkilometer
[ km² ]
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Bemerkung
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| Gesamtfläche |
13 431,1
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134,31
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100 %
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| Gebäude- und Freifläche |
1 521,7
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15,21
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11,33 %
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| Waldfläche |
5 430,8
|
5 4,30
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40,43 %
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| Landwirtschaftsfläche |
6 478,6
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64,78
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48,24 %
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| Sehenwürdigkeiten von Aalen: |
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Besucherbergwerk "Tiefer Stollen"! Die Saison 2003
ist beendet. Wiederöffnung ab 20. März 2004. Ein einzigartiges
Schaubergwerk. Saisoneröffnung mit Steigergebet und Parade zum Bergwerk
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Aalbäumle! Der 26 Meter hohe Aalbäumlesturm
auf dem Aalener „Hausberg“ ist ein lohnenswertes Wanderziel. Nach dem Aufstieg
auf die Aussichtsplattform, die sich in 24 Metern Höhe befindet, wird
man durch einen weiten Rundblick über die Aalener Bucht und das Welland
bis hin zu den Kaiserbergen belohnt. 1898 wurde der Turm erstmals errichtet
und 1992 in seiner heutigen Gestalt ausgebaut.
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Museum am Markt - Schubarts-Museum! Das Museum präsentiert
Aalener Geschichte und Geschichten aus zwei Jahrtausenden. Eine eigene
Abteilung widmet sich Christian Friedrich Daniel Schubart. Mit einem Blick
in die Steinzeit beginnt ein Spaziergang durch die Vergangenheit des Aalener
Raumes. Gegenstände und Geschichten von Handwerken und Zünften,
von Industrie, Kultur und Justiz erzählen von der Reichsstadt Aalen
zwischen Mittelalter und 19. Jahrhundert. So lässt sich zum Beispiel
in der Werkstatt des Buchbinders Palm die breite Palette von Techniken
der Einbandgestaltung erkunden. Musik, gesprochenes Wort und eindrückliche
Installationen bilden den Rahmen der Ausstellung über Leben und Werk
des Christian Friedrich Daniel Schubart (1739 - 1791), der in Aalen aufwuchs.
Der überschwängliche Dichter, Komponist und Journalist war Herzog
Carl Eugen von Württemberg ein Dorn im Auge und wurde ohne Begründung
für zehn Jahre auf dem Hohenasperg eingekerkert. Diese Fürstenwillkür
in der Zeit des "Sturm und Drang" machte den Fall Schubart in allen deutschen
Ländern bekannt.
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Limesmuseum! Das Limesmusem ist eine Zweigstelle des
Archäologischen Landesmuseums und das größte Römermuseum
Deutschlands. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemals größten
römischen Reiterkastells nördlich der Alpen Im Museum wird die
Geschichte der Provinz Rätien und Obergermanien, sowie die Geschichte
rund um das militäre und zivile Leben am Limes dargestellt. Exponate
sind unter anderem zahlreiche Funde von Grabungen auf dem Kastellgelände
Aalen und im Kastell Rainau-Buch. Während des Jahres finden verschiedene
Sonderveranstaltungen statt. Zentrales Thema des Museums ist die Besatzung
des süddeutschen Raumes durch die Römer im 2. Jh. nach Chr. Hervorragend
restaurierte Waffenfunde wie Stoßlanzen und Schwerter, aber auch
schwerste Kettenpanzer und mit Spikes benagelte Sandalen weisen auf die
gute Ausrüstung des römischen Heeres hin. Imposant wirkt ein
im Maßstab 1:1 rekonstruiertes Pfeilgeschütz. Einblick in das
zivile Leben gewähren in aufwendiger Technik hergestelltes Werkzeug
und Geschirr. Gold- Silberschmuck und wohlgeprägte Münzen bezeugen
einen bescheidenen Wohlstand. Im Gegensatz dazu stehen wuchtige, aus heimischem
Sandstein hergestellte, Weihe- und Grabsteine. Tief beeindruckt eine über
6,5 m hohe Säule zu Ehren des Gottes Jupiter. Den Höhepunkt der
Ausstellung bietet zuletzt ein Schatzfund einmaliger Gebrauchs- und Kulturgegenstände
aus dem Kastelldorf Buch.
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Thermalbad - Limes-Thermen Aalen! Das Thermalbad hat
4 Innen- uns 1 Außenbecken mit einer Wasserfläche von insgesamt
580 Quadratmeter. Die Wassertemperatur beträgt ungefähr 35 Grad
Celsius. Weitere Einrichtungen des Thermalbads sind ein Saunabereich mit
Panoramasauna, eine Physikalische Therapieabteilung, Physiotherapie, Krankengymnastik,
Fußpflege, Massage und eine Kneippanlage.

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PartnerStadt
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Land
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Partnerschaft
seit
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Bemerkung
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Antakya
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Türkei
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Christchurch
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England
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Staint Lô
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Frankreich
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Tatabánya
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Ungarn,
Magyaroszág
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1987
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Komitat-Haupstadt (megye) von
Komárom-Esztergom.
In Nordungarn, 72100 Einwohner; Zentrum des Braunkohlenbergbaus.
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Städtepartnerschaftsverein:
Der Städtepartnerschaftsverein fördert die
freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Aalener Bevölkerung sowie
den Einwohnern der Partnerstädte Staint Lô, Christchurch, Tatabánya
und Antakya. Ziel ist es durch kulturelle und soziale Maßnahmen zur
Völkerverständigung beizutragen. Gleichzeitig unterstützt
der Verein die partnerschaftlichen Beziehungen der Stadt Aalen.
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